Bund für vereinfachte Recht­schreibung (BVR)

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2017-6-21

Normale deutsche Recht­schreibung


autor


titel

Normale deutsche Recht­schreibung.

untertitel

Sinnvoll schreiben, trennen, Zeichen setzen.


verlag

Leibniz-verlag

ort

D-56329 St. Goar

datum

isbn

978-3931155148

ausstattung, umfang

gebunden, 519 s.

auflage

4., erweitert

frühere ausgabe

Ickler, Theodor: Das Rechtschreibwörterbuch. 2000


umschlag

umschlag


verlagstext

Der Autor über sein Buch: Das "Rechtschreibwörterbuch" ist rein orthographisch

Über die positiven Beurteilungen meines "Rechtschreibwörterbuchs" an dieser Stelle und in den Zeitungen freue ich mich natürlich. Um ein häufiges Mißverständnis auszuräumen, möchte ich noch einmal darauf hinweisen, daß es sich um ein rein ortho­graphisches Werk handelt. Man wird also darin keinerlei Auskünfte zu Aussprache, Grammatik und Bedeutung der Wörter finden. Entsprechende Hinweise dienen allenfalls dazu, das gesuchte Wort zu identifizieren. Insofern ist das Buch auch keine Konkurrenz des Rechtschreib­dudens, der ja seit Jahrzehnten entgegen seinem Titel kein reines Rechtschreib­wörterbuch mehr ist - wogegen übrigens nichts einzuwenden ist, denn der Markt will es offenbar so. Im übrigen ist das "Rechtschreibwörterbuch", wie im Vorwort dargestellt, ein "offenes" Werk; die Benutzer sind ausdrücklich aufgefordert, Verbesserungen und Ergänzungen vorzuschlagen. Abschließend sei mir noch der Hinweis gestattet, daß ich auch insofern "außer Konkurrenz" gearbeitet habe, als ich kein Honorar dafür beziehe; sollte sich aus dem Verkauf ein Überschuß ergeben (was bei der aufwendigen Herstellung des Halbleinen­bandes und dem niedrigen Preis allerdings verwunderlich wäre), so wird er für den Kampf gegen die sogenannte Rechtschreib­reform verwendet.


Stellung­nahmen, kritik

amazon.de, kunden-re­zensionen (auszüge)

Andreas Becker, 19. 5. 2006

Der neue Duden heißt Ickler.

Oliver Bunge, 17. 9. 2004

Mit Icklers Rechtschreib­wörterbuch ist man in der Lage, für jedes Wort eine aus den allgemeinen Regeln herleitbare Schreibweise zu finden, und zwar auf Grundlage der bewährten Recht­schreibung.

Dr. Wolfgang Scheuermann, 23. 8. 2000

Großer Wurf - Ickler weist den Weg aus der Rechtschreib­krise.

MaRie "qam", 26. 7. 2004

So war für mich die zweite Überraschung, z.B. neben "furchterre­gend" tatsächlich auch "Furcht erregend", neben "radfahren" auch "Rad fahren" zu finden. Was zunächst wie ein Wider­spruch zu seinem Kampf gegen die Rechtschreib­reform aussieht, wird jedoch in Vorwort, Anleitung und Hauptregelteil des Wörter­buches sowie noch detaillierter in seinem Buch "Regelungs­gewalt" begründet.

Peter Neuhaus, 9. 8. 2004

Theodor Ickler zeigt mit diesem Nachschlagewerk, wie einfach es ist, ausgehend von der herkömmlichen Recht­schreibung ein konsistentes, einfaches, vernünftiges, brauchbares und durch­dachtes Regel­werk für die deutsche Schrift­sprache zu entwickeln, das das Sprachgefühl nicht mit den Füßen tritt - etwas wovon die "neue Recht­schreibung" meilenweit entfernt ist.

Ein Kunde, 31. 8. 2000

Wer hätte das geglaubt: Die traditionellen strengen Regeln sind in Icklers Darstellung weit klarer und einfacher als das aufgeblähte Reform-Wischi-Waschi.

Ein Kunde, 13. 2. 2005

Man kann dieses Buch mit Fug und Recht als würdingen Nachfolger des "Duden" bezeichnen!

Ein Kunde, 20. 8. 2000

Icklers Buch ist eine Auflistung der tatsächlich gepflegten Schreibweisen, und mit diesem Buch wird Recht­schreibung auf einmal ganz einfach.

Ein Kunde, 14. 9. 2000

Zum System der Einträge im Wörterbuch von Prof. Ickler: alle genannten Einträge haben in der Mitte der Wort­zusammensetzung im Wörterbucheintrag einen sog. u-Bogen, d.h.: man kann sie sowohl zusammen als auch getrennt schreiben, beide Schreibweisen sind "richtig". Dieser u-Bogen ist sinnvoll bei allen Wörtern, die im tat­sächlichen Schreib­gebrauch mal in Zusammen-, und mal in Getrennt­schreibung gebraucht werden. Da beides offen­sichtlich gängige Praxis der Schreibgemeinschaft ist, sind eben auch, getreu der Devise, daß das Icklersche Wörterbuch die allgemein übliche Recht­schreibung bloß dokumentiert, beide Schreib­weisen zulässig, eben "richtig" (soweit es ein "richtig" und "falsch" beim Schreiben überhaupt geben kann).

Ein Kunde, 1. 9. 2000

Hätte der alte Duden so ausgesehen wie dieses Wörterbuch, wäre es vermutlich nie zu der unsäglichen "Reform" der deutschen Recht­schreibung gekommen, die so schrecklich viel Häßliches, Falsches und Unsinniges aufs Papier und in die Köpfe der Menschen gebracht hat.

Ein Kunde, 27. 9. 2000

Ickler schreibt Fachtexte in erfreulich lesbarer Prosa. Er hat die Recht­schreibung in einen kurzen Text gepackt, der in deutlichem Kontrast steht zur "amtlichen Regelung", die in ihrem Duktus für Otto Normal­schreiber undurch­dringlich ist.

Ein Kunde, 19. 8. 2000

Das vorliegende Rechtschreibwörterbuch bietet endlich eine aktuelle Darstellung der bewährten Recht­schreibung.

Ein Kunde, 6. 10. 2000

Das Nachschlagewerk hebt die gesamte sogenannte Rechtschreib­reform aus den Angeln. Ickler zeigt, daß es auch ohne Reform geht und daß unsere Sprache nicht so schwierig ist, wie uns die Reformer weismachen wollen. Schlechte Noten in den Schulen haben ganz andere Ursachen.

wolfgang.r.deppert @ t-online.de, 13. 12. 2000

Wie viele Mißverständnisse entstehen dadurch, daß wir beim Schreiben nicht die Betonungen vornehmen können, wie wir sie beim Sprechen ganz selbstverständlich benutzen. Darum haben sich in der Entwicklung der deutschen Schriftsprache glücklicherweise einige Schreibungen eingebürgert, durch die Betonungs­unterschiede durch Zusammen- oder Getrennt­schreibung gekennzeichnet werden können. Diese und viele andere Entwicklungen der Schriftsprache, die zu deren besserer Verständlichkeit beitragen, sind von der sogenannten Rechtschreib­reform wieder zurück­genommen worden. Sie ist darum keine Reform, sondern eine Deformation der Schrift­sprache, die zu ungezählten Miß­verständnissen erneut Anlaß gibt, die durch die Schriftsprach­entwicklung längst ausgeräumt waren. Die Rechtschreib­reform hat darum bewirkt, daß die Verständlichkeit der Texte und damit deren Lese­geschwindigkeit erheblich herabgesenkt worden ist.

Wulf Dettmer, 27. 10. 2007

Mit dem Ickler" hat man bereits jetzt wieder gewachsenen Boden unter den Füßen, der nicht so schnell wie die Kunstprodukte weg­gezogen werden kann.

Ein Kunde, 12. 9. 2000

Ickler hat damit sozusagen dem schreibenden Volk "aufs Maul geschaut" und deren übliche und den Lesern vertraute Schreibung in einem her­vorragend auf­gemachten Wörter­buch fest­gehalten.

Ein Kunde, 4. 10. 2000

Bei Tausenden von Wörtern sieht Ickler gleich­berechtigte Varianten vor, gelegentlich sogar drei […] Und eine „wohldurchdachte” Reform muss von einer „wohl durch­dachten” nicht unter­schieden werden. Vor allem Fälle wie die letzt­genannten haben die Gegner der Rechtschreib­reform auf die Barrikaden getrieben. Ickler gibt sich nach außen als ihr Verbündeter und Wortführer.nach innen handelt er als Reformer, ja als Radikal­reformer, dessen Schreib­vorschläge das von den Reformgegnern so genannte „Rechtschreib­chaos”, die so genannte „Beliebigkeitsschreibung” ins Un­ermessliche treiben würden, wenn sie denn zur Norm würden.

Ein Kunde, 17. 9. 2000

Wie der Besitzer des Verlags, in dem das Buch erscheint, Matthias Dräger, selbst in seiner Rezension […] zugibt, gibt Prof. Ickler in seinem Wörter­buch die Zusammen- und Getrennt­schreibung in schwierigen Fällen praktisch frei. […] Icklers Neuregelungen in seinem Rechtschreib­wörterbuch erhielten deshalb auf dem Inter­nationalen Germanisten­tag in diesem Jahr keine Zustimmung […]. Ickler wurde auf dem Germanisten­tag in mancher Hinsicht sogar als Radikalreformer bezeichnet. Ich rate deshalb vom Kauf dieses Buches ab, wenn der Käufer tat­sächlich Hilfe beim Schreiben nach der alten Ortho­graphie sucht!

Ein Kunde, 3. Juni 2001

Ickler definiert den Goldstandard der Recht­schreibung, nachdem von staatlicher Seite die einheitliche Schreibung vernichtet wurde.

Ein Kunde, 22. 8. 2000

Nach der unnötigen Zerstörung der einheitlichen Recht­schreibung durch die KMK und gewisse Verlage endlich ein mutiger und gleichzeitig großer Wurf.

Ein Kunde, 12. 10. 2000

Für den Ratsuchenden, der nach festen Regeln sucht, ist Icklers Rechtschreib­wörterbuch unbrauchbar.

Martin Läuter, 21. 4. 2005

Nun schlägt er seine eigene Recht­schreibung vor, die in vielen Punkten einer vernünftigen Schreibung näher kommt als die Rechtschreib­reform, hält sich aber zu sehr an die alte Recht­schreibung mit all ihren Wider­sprüchen und Spitz­findigkeiten, die Ickler kaum beseitigt. [siehe unten]

Ein Kunde, 14. 12. 2000

Icklers Wörterbuch enthält nicht nur eine unerträglich große Zahl von Doppel­schreibungen, sondern auch Grammatik­fehler.

Ein Kunde, 11. 9. 2000

Prof. Ickler gibt vor, die "bewährte" Recht­schreibung in seinem Buch darzustellen. Wer sich jedoch mit der deutschen Orthografie auskennt und sich die kritischen Stellen heraussucht, wird gleich merken, dass hier eine eigene Reform durchgeführt wurde, die sich von der alten Recht­schreibung deutlich unter­scheidet.

Ein Kunde, 26. 8. 2000

Das ist kein guter Stil: wenn man sich nicht hat durch­setzen können, erklärt man die eigene Meinung für die allein richtige.

Ein Kunde, 1. 10. 2001

Äußerst merkwürdig sind die Angaben aber bei Personen aus der NS-Zeit. […] Ich frage mich wirklich, welcher Geist Ickler beseelte, als er diese Angaben machte. Ganz offenbar ein Ungeist!

Ein Kunde, 31. 8. 2004

Was Theodor Ickler als „sinnvoll” bezeichnet ist zum Teil schlicht und einfach falsch; in der Schule bekäme man dafür einen Fehler. Herr Ickler, setzen, Sechs!

Rudolf Walther, freitag.de, 8. 7. 2005

Im Jahr 2000 legte der Sprach­wissenschaftler Theodor Ickler in einem Esoterik­verlag ein Rechtschreib­wörterbuch vor, das er mehrmals über­arbeitete und dessen Titel nun lautet Normale deutsche Recht­schreibung. "Normal" ist der neue Aus­druck für "bewährte Schreibung", und woraus Ickler die Normen für seine 29 Paragraphen der "normalen Recht­schreibung" destilliert, bleibt ebenso dunkel wie früher der Appell ans "Bewährte" oder das "Ein­heitliche".

Martin Läuter, Kom­mentar zu “Normale deutsche Recht­schreibung” von Theodor Ickler, laeuter.de/martin/ZumIckler.pdf, 22. 4. 2005

Schreibungen wider das dem Wörterbuch beiliegende Regel­werk, nicht nachvollziehbare Wort­trennungen, fehlende Buchstaben, Wörter außerhalb der alphabetischen Reihenfolge, man mag kaum glauben, dass es sich dabei um ein Rechtschreib­wörterbuch handelt, zumal, wenn auf dem Buch­deckel der Name Ickler und „Normale deutsche Recht­schreibung“ steht. Es handelt sich bei dem Autor um den wohl renommiertesten Kritiker der Rechtschreib­reform, der viele seiner Argumente durchaus gut belegen kann, in seiner Kritik aber häufig polemisch wird und den fachlichen Pfad verlässt, sodass es nicht wundert, dass darauf von den kritisierten Stellen nicht ge­antwortet wird. Ich hoffe, dass ich mich in diesem Artikel nur an das gedruckte Wort halte und nicht persönlich werde, will aber mit der Tradition nicht brechen, dass die Kritik nicht der Recht­schreibung des kritisierten Buches folgt (aber auch nicht blind der Reform­schreibung).