Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

willkommenbuchpublikationen → Sprache in Zeiten ihrer Unverbesserlichkeit
2005-6-15

Sprache in Zeiten ihrer Unverbesserlichkeit


autor


titel

Sprache in Zeiten ihrer Unverbesserlichkeit.


verlag

Hoffmann und Campe

ort

D-20149 Hamburg

datum

isbn

3-455-09495-3

ausstattung, umfang

gebunden, 368 s.


umschlag

umschlag


verlagstext

Zwischen Verhunzung, Schulmeisterei und »Anything goes«: die Sprache in Bedrängnis.

In seinem neuen Buch geht Dieter E. Zimmer der Frage nach: Soll, darf, kann irgendjemand irgendjemand anderem vorschreiben, wie er Sprache zu verwenden hat? Gibt es überhaupt ein gutes oder schlechtes, ein richtiges oder falsches Deutsch?

Sprache ist in Bewegung, in vielfältigen Bewegungen, und jeder muss sich – bewusst oder unbewusst – ständig entscheiden, welche dieser Veränderungen er mitmacht. Aber woran soll man sich orientieren? Was ist eigentlich ein guter Sprachgebrauch? Gibt es dafür Regeln, Normen? Dieter E. Zimmer macht sich auf die Suche nach einer Antwort und gerät dabei in unheimliche Gebiete wie den Sumpf der Rechtschreibreform, die Abgründe der Privaten Spontanen Alltagsschriftsprache (PSA), die Klippen von McDeutsch, und er erkundet den Zusammenhang von Denken und Sprechen. Ein grundlegendes Buch voller überraschender Einsichten für alle, die Sprache mit Bedacht verwenden und vermitteln – nicht nur in Redaktionsstuben und Klassenzimmern.


inhaltsverzeichnis

Vorweg 7
Meinungsverschiedenheiten  
Sprachkritik und Sprachwissenschaft — Ein folgenreicher Dissens 13
»Die Intelligens stirbt aus« 59
Sehr beschränkt, der Code 83
McDeutsch 105
Die Fehde um die rechtere Schreibung 163
Chronik der Rechtschreibregelung 203
Denken & Sprechen  
Das zutreffende Wort 219
Gesucht: die universale Sprache des Geistes 233
Die Farbe ›Blün‹ 259
Was steckt in einem Wort? 273
Ein angeborener Sprachcomputer? 299
   
Anmerkungen 349
Literaturhinweise 359