Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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nachgeführt 2018-4-19 , 2018-4-15

Aus presse und internet

17. 4. 2018

neu : Omas Hintern. , , Manni kallt platt
Die Rechtschreib­reform hat den meisten Menschen schwer zu schaffen gemacht, die es noch anders gelernt hatten. Ich kann mich da nicht aus­nehmen. Kam bei uns zu Hause er­schwerend dazu, dass Eifeler Platt unsere Mutter­sprache war […].

14. 4. 2018

neu : „Und zum Abitur tanzen alle ihren Namen“ (1). Märkische Allgemeine, , 73. jg., nr. 87, s. 8, Leserforum
Wie dumm muss man eigentlich in der Landesregierung sein, um solche Beschlüsse zu fassen? […] Schon die Rechtschreibreform war völlig überflüssig.
neu : „Und zum Abitur tanzen alle ihren Namen“ (16). Märkische Allgemeine, , 73. jg., nr. 87, s. 8, Leserforum
Ein einheitliches Bildungssystem in ganz Deutschland und generelle Kleinschreibung – das ist wichtig. Und nicht so ein Kikikram.

8. 4. 2018

neu : Todschick statt todchic. Der Tagesspiegel, , s. 16, Lesermeinung
Neben dem Chic, längst Be­standteil der deutschen Sprache, ist seit der Rechtschreib­reform nur noch todschick statt tod­chic erlaubt. Den Hütern der deutschen Sprache sei empfohlen: […] 2. die Regeln der deutschen Recht­schreibung mit dem Ziel Lesbarkeit statt starrer Regel­konformität zu liberali­sieren.

Die rechtschreib­reform hat hier nichts geändert. Für gebeugte formen von chic/schick wird nur die deutsche schreibweise empfohlen; das galt schon immer auch für die umgangs­sprachliche zusammen­setzung tod­schick.

7. 4. 2018

neu : Der große Bluff. Wie der Staat sich die Herrschaft über die Sprache sicherte. , , Ideologiekritik (4944 wörter)
Die Rechtschreib­reform von 1996 hatte mächtige Befürworter, aber zweifelhafte Rechts­grundlagen. Und sie stand am Beginn einer unheil­vollen Ent­wicklung unserer Demokratien. An­passungen der Recht­schreibung folgten bisher dem realen Sprach­gebrauch im Volk. Erstmals in der Geschichte versuchten Politiker nun Sprache von oben zu verordnen. Ein gefährlicher Präzedenz­fall post­demokratischer Macht­anmaßung.

26. 3. 2018

: KMK muss tätig werden. , , Petition
Ab 1987 ließ die Kultusminister­konferenz die deutsche Sprache moderni­sieren. Die um­fangreiche Rechtschreib­reform, die 1998 eingeführt wurde, be­inhaltete keine Abschaffung des ge­nerischen Maskulinums. […] Das generische Maskulinum bildet historische Realitäten ab, die wir seit 1968 über­wunden haben sollten […].

Stellungnahme: KMK muss nicht tätig werden.

10. 3. 2018

: Waldvogel präsentiert seine 16 Variationen der Erdbeere. Der Journalist plaudert in St. Nikolaus über die „post-orthografische Welt“. Schwäbische Zeitung (Friedrichshafen) (), , s. 20, Kultur lokal
Ein Abend, in dessen Mittelpunkt die Sprache stand: die Schwäbische als solche und die Deutsche insbesondere. Rolf Waldvogel, ehe­maliger Chef der Kultur­redaktion der Schwäbischen Zeitung, ist für seine „Sprach­plaudereien“ bekannt. […] In der heutigen Zeit sei die Sprache oft überlastet. Als Ursachen benennt Waldvogel zum einen die digitalen Medien, die die Schriftlichkeit verändere. […] „Wir leben nicht nur in einer post-faktischen Zeit, sondern auch in einer post-ortho­grafischen“. Zum anderen stifte die Rechtschreib­reform mehr Verwirrungen, als dass sie für Klarheit sorge.
: Fack-News for ju. Thüringer Allgemeine (), , 29. jg., nr. 59, s. 11, Kultur & Freizeit
„Ein hoch­angesehener Schrift­steller wie Johann Wolfgang von Goethe (wurde) posthum in herab­würdigender und vulgärer Weise ver­unglimpft“, „noch dazu in fehler­hafter Recht­schreibung“. Und dies nicht wegen des Wirr­warrs der Rechtschreib­reform – sondern? Sondern weil diese Film­fritzen vor nichts zurück­schrecken. Nicht einmal davor, drei Filme „Fack ju Göhte“ zu nennen. Das ist tat­sächlich fehler­haft ge­schrieben, da hat es schon recht, das Amt der Euro­päischen Union für geistiges Eigentum (Euido).

9. 3. 2018

: Das Streiflicht. Süddeutsche Zeitung (), , 74. jg., nr. 57, s. 1, Politik, Glosse
Auf den Deppen­apostroph reagiert die deutsche Laien­sprachkritik absolut zu­verlässig, ja fast reflexhaft. […] Auch den Apostroph-Tribunalen ist viel Boden unter den Füßen weg­gezogen worden, kurioserweise durch die Rechtschreib­reform, die den Bann von „Heidi’s Stüberl“ und vergleich­baren Etablisse­ments ge­nommen hat […].

7. 3. 2018

: Aus der Schule geplaudert. Märkische Oderzeitung, , s. 18, Frankfurter Stadtbote
Sigrid Suszek hat ein Buch über den Lehrer­alltag geschrieben. […] Sind die An­forderungen und Erwartungen an Lehrer in den ver­gangenen Jahren gestiegen? [Suszek:] Neben unserem Unter­richt mussten wir uns schon immer mit anderen Dingen auseinander­setzen, seien es Eltern­gespräche, Vertretungs­stunden, Schüler­probleme, Klassen­fahrten oder die Rechtschreib­reform.

5. 3. 2018

: Personalien. Ota Filip gestorben. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 54, s. 5, Politik
Dass er die Wahl­sprache so liebte wie die Mutter­sprache, zeigte sich in seiner Unter­stützung, als diese Zeitung gegen Aus­wüchse der Rechtschreib­reform in Wort und Tat pro­testierte.

3. 3. 2018

: Auch das leere Schloss hat viel zu bieten. Das Bayerische Schulmuseum in Ichenhausen ist jetzt ausgeräumt, die Handwerker rücken an. Mittelschwäbische Nachrichten (), , s. 29, Landkreis
Momentan sind die Räume leer und ein Teil der Exponate befindet sich im Depot […]. Auf dem Acryl­täfelchen steht noch „Kom­paß“, und auch die alte Schreib­weise aus der Zeit vor der Rechtschreib­reform ist ein Hinweis darauf, dass die 1984 er­öffnete Aus­stellung eine gründliche Über­arbeitung sicher gut verträgt.

26. 2. 2018

: Die vielleicht letzte Dresdner Rede auf Deutsch. Zum Abschluss der diesjährigen Reihe warnt Schriftsteller Eugen Ruge vor dem Verschwinden der Muttersprache. Dresdner Neueste Nachrichten, , s. 8, Kultur
„Je länger ich über die Chancen der deutschen Sprache in Zeiten der Globalisie­rung und Digitalisie­rung nachdenke, desto mehr komme ich zu der Über­zeugung, dass sie unter­gehen wird. […]“ Mit einem solchen Menetekel […] wollte Eugen Ruge […] seine Hörer durchaus er­schrecken. […] Doch es lauern nicht nur äußere Feinde. Für ihn als Sprach­liebhaber hatte auch die Rechtschreib­reform eine ab­schreckende Wirkung. Das Argument der Ver­einfachung lässt er nur bedingt gelten. „Ist denn der Zweck der Schule, uns das Schwierige zu ersparen?“, fragt er.
: Smartphone statt Uhr. Saarbrücker Zeitung, , s. A4, Standpunkt
Das Wort „uralt“ müsste heute eigent­lich „uhralt“ ge­schrieben werden. Das ist keine neue Reform der Rechtschreib­reform. […] offenbar tragen nur noch Menschen ab einem gewissen Alter tat­sächlich eine Armband­uhr, sind also dann „uhralt“.

17. 2. 2018

Matthias Biskupeks Rentnerlehrling. Vortrag bei der Goethe-Gesellschaft. Ostthüringer Zeitung, , 28. jg., nr. 41, s. 16, Saalfeld-Rudolstadt
Bei der neuen deutschen Reform aber tun sich Probleme auf, von denen Goethe nichts ahnen konnte. Darüber und über das Leben hat Biskupek seine „66 Lebens­geschichten“ verfasst, von denen er einige bei der Goethe-Ge­sellschaft zum Besten gibt.

8. 2. 2018

: Viel Lärm um nichts. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 33, s. 8, Bildungswelten (622 wörter)
Einen ungünstigeren Zeitpunkt für ihr Manifest für eine Grammatik­reform als im vergangenen Herbst hätten sich die französischen Grundschul­lehrer, sowie Lehrer weiter­führender Schulen und einiger Hochschulen kaum aus­suchen können. 314 von ihnen hatten im Oktober an­gekündigt, die Kinder künftig regel­widrig nach einer „inklusiven Grammatik“ (grammaire inclusive) unter­richten zu wollen. […] Hier­zulande hätte ein ähnlicher Vorstoß alle Aussicht auf Erfolg gehabt, denn welcher Kultus­minister würde sich nach den Er­fahrungen mit der Rechtschreib­reform ohne Not noch einmal die Finger an Sprach­reformen verbrennen? Schon damals hat sich niemand für die obrig­keitlichen Eingriffe interessiert, das wäre dieses Mal kaum anders.

7. 2. 2018

: „Für mich ist das eine Unterwerfungsgeste.“ Der Linguist Peter Eisenberg über die Veränderung der Sprache durch politisch einflussreiche Gruppen. , , Feuilleton, Forum (1127 wörter)
[…] als es um die Rechtschreib­reform ging und zuletzt bei der Diskussion um die so­genannte „gendergerechte“ Sprache. Was stört Sie denn daran? [Eisenberg:] Daran stört mich vor allem, dass die Gruppe von Sprechern und Sprecherinnen, die politischen Einfluss hat, diesen Einfluss geltend macht, um der deutschen Sprache Dinge auf­zuzwingen, die man ihr nicht auf­zwingen sollte, die man ihr unter normalen Be­dingungen auch nicht auf­zwingen kann. Das geht bis weit in die Grammatik hinein […]. Das schlagende Beispiel ist für mich die Orthographie­reform, die tief in die Grammatik des Deutschen ein­gegriffen hat. Und die deshalb nicht nur scheitern musste, sondern die zu nach­lassender Kompetenz in der Recht­schreibung bei der jungen Generation bei­getragen hat. Die Leute, die so etwas be­trieben haben, die haben eine Ver­antwortung auf sich geladen, die niemand tragen kann.

3. 2. 2018

: Sprachlabor. Süddeutsche Zeitung (), , nr. 28, s. 14, Forum & Leserbriefe
Apropos Rechtschreib­reform: Es war ein Riesenhallo, als der Duden das Adjektiv spinne­feind als Substantiv prä­sentierte, und zwar mit dem Zusatz: „nur in jdm. Spinne­feind sein.“ Der Spinne­feind ist schnell wieder ver­schwunden […].

1. 2. 2018

: Darf man das? Leser fragen, die Weltwoche antwortet. Die Weltwoche, , 86. jg., nr. 5, s. 84, Leserbriefe (174 wörter)
Um beim Beispiel 21 zu bleiben: Sie haben recht. […] Im Deutschen wird anders ge­sprochen als ge­schrieben. Logisch ist das nicht. […] Aber wollen Sie nach der Rechtschreib­reform nun auch noch eine Aussprache­reform?

29. 1. 2018

: Viel zu reden in Dresden. Vier Referenten für die Vortragsreihe im Schauspielhaus. Dresdner Morgenpost, , s. 33, Kultur
Vier Referenten an vier aufeinander­folgenden Sonntagen im Februar, diesem Prinzip haben sich die Dresdner Reden verpflichtet. […] Letzter Redner ist der Schrift­steller Eugen Ruge […]. Sein Vortrag ist ein „Versuch über eine aus­sterbende Sprache“. Gemeint ist das Neuhoch­deutsche unter der Frage, ob es „in Zeiten von Frei­handel, Digitali­sierung und Rechtschreib­reform“ über­leben kann. Termin ist am 25. Februar.
Kiepenkerl-Blog: Des Kaisers neue Kleider. , , Westfalen aktuell
Im Grunde möchten die schrift­gelehrten Reformatoren den Buch­staben “ß” im Hand­streich aus unserem Schrift­bild tilgen. Doch das wäre gerade so, als würden reform­wütige Franzosen die Akzente streichen, die der franzö­sischen Schrift und Sprache ihren un­verwechselbaren Charakter geben. Was bei unseren Nachbarn völlig un­vorstellbar ist, wird bei uns gerade Realität.

27. 1. 2018

: Leuchtendes Knöllchen. Braunschweiger Zeitung, , Wochenend, Lebensart
Rote Bete oder, wie es mittler­weile auf vielen Speisen­karten zu lesen ist, Beete? Das Wort Bete be­deutet „Rübe“. Und nach der Rechtschreib­reform ist auch Beete „erlaubt“. Der Duden aber empfiehlt die quasi klassische Schreib­weise: Rote Bete.

«Beete» steht seit etwa 1942 als nebenform im duden. Neu ist hingegen die 1996 eingeführte gross­schreibung «Rote Bete».

25. 1. 2018

: Schlechtschreibung ist lernbar. Die Weltwoche, , 86. jg., nr. 4, s. 18 bis 21, Bildung (2050 wörter)
Viele Schweizer Schüler lernen «nach Gehör» schreiben. Die Lust am kreativen Text steht dabei im Vorder­grund, die Ortho­grafie spielt keine Rolle. Doch jetzt zeigen neue Studien: Die hoch­gelobte Methode ist mit­verantwortlich für die Erosion der Rechtschreib­fähigkeit.

23. 1. 2018

: Deutschstunde: Gegen Sturm und falsche Sprache versichert sein. Berliner Morgenpost, , s. 2, Meinung
Häufig treffen wir auf die Bedeutung „etwas ver­sprechen, fest zusagen“: Ich ver­sichere dir, dass die Rechtschreib­reform viele Er­leichterungen ge­bracht hat. Derjenige, der der Ver­sicherung Glauben schenken soll, wird dabei in den Dativ (3. Fall) gesetzt (dir, wem?).
: Deutschstunde: Es ist noch kein Meister aus dem Duden gefallen. Hamburger Abendblatt, , s. 2, Meinung
Eine der wichtigsten Regeln der Rechtschreib­reform lautet „Verb und Verb immer getrennt“ (obwohl uns die über­flüssige Reform der Reform im Jahr 2006 einige Aus­nahmen ins Nest gelegt hat). Wenn wir das Verb schwimmen und das Verb gehen zu schwimmen gehen zusammen­bringen, wissen wir also, dass wir auch tanzen gehen, spazieren gehen, einkaufen gehen, schlafen gehen oder essen gehen getrennt schreiben müssen.

20. 1. 2018

: Friedrich Denk vs. Peter Schlobinski: Ist die Rechtschreibung am Ende? , , Streitkultur
Friedrich Denk […] gehörte zu den schärfsten Kritikern der Rechtschreib­reform […]. "Seit 1996 aber haben wir eine nie da­gewesene Ver­wirrung. Von Michael Endes Momo gibt es beispiels­weise inzwischen fünf rechtschreib­reformierte Ausgaben. Immer dort, wo die Rechtschreib­reform ver­einfachen wollte, hat sie Verwirrung ver­ursacht." […] Peter Schlobinski ist Professor für Germanistik […] und Vor­sitzender der Gesellschaft für Deutsche Sprache. […] "Nein, die Recht­schreibung ist ebenso wenig am Ende wie leider das ewige Lamento von rotstift­liebenden Oberlehrern und regelungs­wütigen Besser­wissern."

17. 1. 2018

: „Lehrkräfte sollen vermitteln, was sie selbst nicht können.“ , , Gesellschaft, Hochschule
Am Institut für Germanistik der Uni­versität Duis­burg-Essen (UDE) ist man besorgt: Nicht wenige Lehramts­studierende im Fach Deutsch haben große Probleme im Bereich der Recht­schreibung und Grammatik – und stehen bald vor Schul­klassen, um genau diese Stoffe zu ver­mitteln.

12. 1. 2018

: Typografische Tricks bedrohen die Sprache. Der Bund (), , s. 8, Meinungen, Sprachlupe
Französischen Amts­stellen hat der Premier­minister kurz nach dem Alarmruf der Akademie Formen wie «tou·te·s» für «alle» verboten. Der hier ver­wendete Mediopunkt (·) ist im Deutschen ein Kenn­zeichen der Leichten Sprache […]; als Mittel zum Gendern ist er mir erst selten begegnet. Gender­bewusste Schrei­berInnen, Korrektor_innen oder Leser*innen bevorzugen die soeben gezeigten Schreibweisen. […] Die korrekte Aus­sprache der Zeichen wäre erst noch zu erfinden. Auch in Öster­reich hat […] eine Amtsstelle solche Schreib­weisen abgelehnt: Die Volks­anwaltschaft, eine Art Ombuds­stelle, hat einer Be­anstandung recht gegeben. Es ging um «die Verwendung des Binnen-I und ähnlicher Formen als Beurteilungs­kriterium an Schulen und Pädagogi­schen Hochschulen, weil sie in den Rechtschreibe­regeln nicht vorgesehen sind.

10. 1. 2018

: Hautstrafende Körperlotion und Verkehrsfürungen: Ist fehlerfreies Schreiben wichtig? , , Region
Generell scheint sie immer mehr Menschen, besonders einigen, die in den sozialen Medien aktiv sind, eine offen­bar über­flüssige, weil zeit­raubende Äußerlich­keit zu sein: korrekte deutsche Recht­schreibung. Vor vielen Jahren war fast jede Schul­form dazu in der Lage, dem über­wiegenden Teil der Lern­willigen korrektes Schreiben bei­zubringen.

Vor vielen jahren, 1912, sah das Oskar Kosog anders: stichwort schreiben.

7. 1. 2018

Rechtschreib-Quiz: Kannst du diese Wörter richtig schreiben? , , kmpkt
In unserem Quiz stellen wir euch Wörter und Wort­verbindungen vor, die laut Duden ortho­grafisch offen­bar be­sonders tückisch sind.

3. 1. 2018

: Kommentar: Kein Gender mehr, bitte! , , Feuilleton, Forum
Über die letzten deutschen Rechtschreib­reformen kann niemand wirklich glücklich sein. Die Un­sicherheit über die richtige Schreib­weise hat nicht ab­genommen, sondern erheblich zu­genommen und die Gender­schreibweise, wie sie an Universitäten ver­pflichtend geworden ist, reicht oft ins Absurde. Der neue Duden „Richtig gendern! Wie Sie an­gemessen und ver­ständlich schreiben“ wird das Problem noch ver­schärfen, weil er neue Fakten schafft.